Weltfinale 2016 - Champions Bowl Finals im Club La Manga Südspanien

Champions Bowl Finals im Club La Manga Südspanien

Fast 130 Kids aus 20 Nationen kämpften um den Champions Bowl Sieg in den Altersklassen U10 bis U16 Spanien siegt vor Bulgarien und Serbien – Deutschland auf Platz 4. 

Vom 30. Oktober bis 6. November waren die nationalen Sieger und Zweitplatzieren der Nationalen Champions Bowl Finals eingeladen im sogenannten Weltfinale der Champions Bowl Turnierserie teilzunehmen.

Das Superevent lockte fast 130 Kids aus 20 Nationen, begleitet von vielen Eltern, Betreuern und oder Trainern, so dass das Champions Bowl Team über 230 Gäste bei der Eröffnungszeremonie am Montag, 30. Okt. 2016 begrüßen konnte. Vorjahressieger Bulgarien dürfte als erste Nation auf den Centercourt einlaufen, gefolgt von dem 19 köpfigen Team aus Deutschland. 20 Nationen waren vertreten, darunter viele Europäische Nationen bis hin zu Teams aus Israel und sogar China. In der Folge starteten die Gruppenspiele. Ideale Wetterbedingungen – Sonnenschein, 25° Grad C. – spornte die Kids zu Höchstleistungen auf den bestens präparierten Sandplätzen im Club La Manga an. Die Unterkunft war im 2,2 km entfernten Hotel, welches Teil der Anlage des Clubs La Manga ist. Ein Fünf-Sterne Shuttle, so die Aussage der Teilnehme
r, brachte die Spieler und Betreuer sowohl vom Hotel zur Anlage als auch wieder zurück – wann immer es gewünscht war. Man fühlte sich wie beim großen Tennisevent wo der Fahrservice stets zur Fahrt bereits steht. La Manga Club wurde von den Teilnehmern und Gästen als hervorragend bewertet – schöne Landschaft mit tollem Golfplatz, super schöne Tennisanlage mit 28 Courts und das Hotel samt Vollverpflegung war einsame Spitze, so das Urteil der Reisenden. Hoch zufrieden waren auch die Organisatoren. Tennis auf höchstem Niveau, starke Besetzung in fast allen Altersklassen – besonders viele Teilnehmer bei den Jüngsten U10 und U11. Schade, dass diese Turnier weder für die Ranglisten der Länder und auch nicht als LK-Turnier zählt – es hätte dies mehr als verdient. Ausgeglichen wurde dies jedoch durch traumhafte Preise, die Seinesgleichen sucht. Für Sieger des nationalen Masters waren die Kosten der Reise (Hotel + Vollpension) inklusive Flug und Trainerbetreuung beinahe komplett von Champions Bowl übernommen. Für die Sieger hier in Spanien beim Finale gab es gleich mehrere hochwertige Sachpreise. Zum einen ein exklusiver internationaler Wilson-Vertrag für Schläger etc., einen Gutschein für eine Woche in der bekannten Tennisacademy (European Tennis Base) in Salzburg sowie ein Gutschein für 3 Tage La Manga Club inklusive 4 Stunden Tennis täglich. Die Platzierten erhielten tolle Tennisbags von Wilson. Den Heimvorteil zu nutzen wussten die Spanier. Mit insgesamt 6 Goldmedaillen waren Sie am Ende mit Abstand bestes Team und somit verdienter Gesamtsieger. Die Spanier freuten sich über den riesigen Wanderpokal. Platz 2 mit 3 Siegen erzielte Vorjahressieger Bulgarien vor Serbien, welche 2 Siege hatten. Deutschland war am Finaltag neben Spanien großer Favorit. Nachdem jedoch alle 4 Finalspiele der Deutschen verloren gingen, hatte man am Schluss nur eine Goldmedaille und 4 Silbermedaillen, was Deutschland den Platz 4 einbringt. Festzustellen war, wenn man mit anderen Nationen gesprochen hat, dass diverse Länder diese Turnierserie sehr stark unterstützen. So hat dieses Turnier in Italien, Spanien, Bulgarien, etc. einen sehr großen Stellenwert. Die Länder haben teilweise über 250 Teilnehmer beim Nationenfinale, wovon dann die jeweils besten zwei jeder Altersklasse zum „Weltfinale“ reisen dürfen. Bei der Bulgarischen Mannschaft war der Davis-Cup Chef die ganze Woche als Betreuer vor Ort.

Die Deutschen Teilnehmer wünschten sich, dass das Deutschland-Finale der Champions Bowl Serie doch mindestens als J2-Turnier eingestuft werden würde, so dass der Stellenwert auch in Deutschland weiter steigt und man im Weltfinale dann auch mal den Titel holen könnte.
Neben den Einzeln wurde auch noch Doppel gespielt, was eine weitere Bereicherung der tollen Tenniswoche war. Zum Abschluß fuhr man noch gemeinsam ans 3 km entfernte Meer um bei 26 Grad noch ein schönes Bad im Mittelmeer zu genießen. Die Begeisterung aller war sehr groß und viele sicherten zu, auch 2017 wieder gerne dabei zu sein.

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Martin Sülzle (TG Rosenfeld - Vater eines Spielers)